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Beurteilung der psychischen Gefährdung am Arbeitsplatz

– gesunde Arbeitsbedingungen schaffen!

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen (ArSchG, §4-5). Psychische Belastungen, die zum Beispiel aus hoher Arbeitsintensität oder fehlender sozialer Unterstützung am Arbeitsplatz resultieren, spielen hier eine immer wichtigere Rolle.

Goldpark unterstützt Unternehmen bei der Ermittlung der psychischen Gefährdung am Arbeitsplatz und deren rechtssichere Dokumentation. Als Spezialisten für Transformation und Veränderungsbegleitung begleiten wir natürlich auch die Ableitung von entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen im Nachgang.

Psychische Belastung lässt sich (anders als physische) nicht objektiv messen, es gibt keine Grenzwerte wie etwa bei Gefahrstoffen. Deshalb ist es sinnvoll und notwendig, die Beschäftigten als Experten für ihre eigene Arbeitssituation einzubeziehen.

Goldpark erhebt die psychische Gefährdung mittels einer kurzen, kompakten Onlinebefragung. Im Vergleich zu anderen Erhebungsmethoden hat eine Mitarbeiterbefragung an dieser Stelle entscheidende Vorteile im Vergleich zu anderen Verfahren:

  • Repräsentativität (im Gegensatz zu z.B. Interviewmethoden werden alle Mitarbeiter befragt)
  • Systematische Vorgehensweise (eine Befragung liefert einen systematischen Überblick über die Belastungssituation im Unternehmen)
  • Zeitökonomie (im Gegensatz zu z.B. Beobachtungsverfahren)
  • Anonymität

 

Ermittlung von Faktoren psychischer Belastung

Generell werden bei einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vier wichtige Dimensionen* unterschieden, in denen Belastungen auftreten können.

Die Mitarbeiterbefragung zur psychischen Gefährdungsbeurteilung von Goldpark berücksichtigt diese Dimensionen und geht darüber hinaus auf Branchenspezifika ein.

Die Integration von offenen Fragen (Freitextfeldern) gewährleistet, dass eine vertiefte Einsicht in Entstehungszusammenhänge kritischer Belastungsausprägungen entsteht.

* Siehe: NAK (2015). Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz. (Bestandteil der gemeinsamen Erklärung der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände)

 

Wie ist die konkrete Vorgehensweise bei einer Messung von psychischer Belastung durch Goldpark?

  • Alle Mitarbeiter werden zu einer kompakten Onlinebefragung eingeladen (ggf. auch Versand von schriftlichen Fragebögen). Unser Onlinetool ist intuitiv, übersichtlich und entspricht den aktuellen Anforderungen an Anonymität und Datenschutz.
  • Die Dauer einer Mitarbeiterbefragung liegt bei 2-3 Wochen.
  • Einen Monat später liegen die Ergebnisse vor und werden von Goldpark in Ihrem Unternehmen präsentiert.
  • Goldpark verfügt über fundierte Expertise im Umgang mit Befragungsergebnissen und unterstützt Sie bei der Bearbeitung der Ergebnisse in der Organisation: bei der Interpretation der Ergebnisse, durch konkrete Handlungsempfehlungen und auf Wunsch bei der Erarbeitung von geeigneten Verbesserungsmaßnahmen.
  • Final erfolgt die Erstellung einer rechtssicheren Dokumentation zum Nachweis der Gefährdungsbeurteilung: 1. Beschreibung der Vorgehensweise für die Ermittlung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, 2. Dokumentation der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und 3. Untersuchung von Entstehungsbedingungen für kritische Ergebnisse*.

Der Anlass einer psychischen Gefährdungsbeurteilung wird oft als Ausgangspunkt genutzt, um sich von Mitarbeitern auch Feedback zu anderen Themenstellungen einzuholen. Goldpark hat umfangreiche Erfahrungen in der Begleitung von „regulären“ Mitarbeiterbefragungen. Informationen zu unseren Mitarbeiterbefragungen finden Sie hier.

* Drei Bedingungen für eine rechtssichere Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung (K. Schuller et al., 2018, Methodische Vorgehensweise bei der Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis)