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Teamentwicklung

Du gewinnst nie allein. Am Tag, an dem du was Anderes glaubst, fängst du an zu verlieren.“
Mika Häkkinen (Formel 1-Rennfahrer)

Teamarbeit ist in der heutigen Arbeitswelt eine Selbstverständlichkeit. Fast jeder arbeitet in Teams oder Projekten mit anderen zusammen. Doch erfolgreiche Teamarbeit ist eine Seltenheit. Dies belegen hunderte von Untersuchungen. Teamarbeit erfolgt zumeist ineffizient, die gesetzten Teamziele werden nur in zwei von zehn Fällen erreicht. Warum ist das so?

Teamarbeit ist alles andere als einfach, denn jedes Team besitzt sein Eigenleben, mit typischen Ritualen, Verhaltensweisen und Rollenzuweisungen, die sich je nach Teamphase auch ändern können. Teamarbeit ist für jedes Teammitglied durch kontinuierlichen Umgang mit (neuen) Aufgaben, interpersonell bedingten Herausforderungen aber auch starken Belastungen gekennzeichnet. In Zeiten zunehmender Komplexität und Verdichtung von Arbeit tauchen zusätzlich immer wieder Konflikte auf, die die Teamleistungen schmälern oder behindern. Hier finden sich Ansatzpunkte, eine Teamentwicklungsmaßnahme zu initiieren.
 

Klassische Teamentwicklung

Typische Ansatzpunkte für eine Teamentwicklungsmaßnahme sind:

  • Orientierungslosigkeit vs. gemeinsam getragener Ziele
  • Konfliktvermeidung vs. Auseinandersetzung mit Wertschätzung
  • Kompetenzgerangel und Abgrenzung vs. Kooperation in Schnittstellen mit Wir-Gefühl
  • Eigenbrötlertum vs. auf Vertrauen basierendes Entscheidungsverhalten
  • Gleichmacherei vs. Unterstützung und Förderung von Individualität
  • Low Performer vs. Erfolgs- und Umsetzungsorientierung

„Ein Team zu entwickeln“ bedeutet, für eine optimale Synchronisation zwischen den sachlichen und emotionalen Zielen von Individuen auf ihrer Teamebene sowie den Zielen in der Gesamtorganisation zu sorgen. Dies immer vor dem Hintergrund der Leistungsoptimierung.
 

Teamentwicklung in der agilen Organisation

Im Zuge eines immer schneller werdenden Wandels hin zu einer digitalen Wissensgesellschaft, stellt sich für Unternehmen nicht mehr die Frage nach Veränderung. Die Frage ist nur noch, wie gut es gelingt, die internen Transformationen zu beschleunigen, damit die Organisation adäquat auf Kundenbedürfnisse reagieren kann. In agilen Organisationen gelingt das mit mehr Selbstorganisation von Teams.

Selbstorganisation wird in unserer Gesellschaft jedoch selten systematisch gelehrt. Viele Bildungseinrichtungen setzen nach wie vor Bildungskonzepte um, die auf eine klassische Industriekulturlogik setzen: Planung durch Experten, Entscheidung im kleinen Kreis, Umsetzung entsprechend der Vorgaben, Rückkopplung durch Kontrolle.

Kollaboration und Selbstorganisation kann man jedoch nicht durch eine Vorlesung oder durch das Lesen eines Buchs lernen: Man muss es als Mensch erleben, reflektieren und die Erkenntnisse in die eigene Persönlichkeit integrieren.

Teamentwicklung – agil gestaltet – liefert mehr als nur eine mögliche „Störungsbeseitigung“. Als strategisches Element der Organisationsentwicklung stellt Teamentwicklung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer agilen Unternehmensstruktur und -kultur dar.
 

 

Welchen Nutzen haben Sie davon, mit Goldpark zusammenzuarbeiten?

Auch bei der Teamentwicklung folgen wir dem Goldpark-Motto: Keine Maßnahme ohne fundierte Diagnose! Der Goldpark-Methodenkoffer zur Teamdiagnose ist vielfältig:

  • Interview-Serien
  • IT-gestützte Fragebögen zur Selbsteinschätzung (GPOP – Golden Profiler of Personality)
  • TeamPuls, (ein systemischer Team-Test, der das organisatorische Umfeld) berücksichtigt
  • Sounding Boards
  • etc.

Bei der Teamentwicklung selbst setzt Goldpark auf kreative und erlebnisorientierte Verfahren: Szenariotechniken, Kleingruppenarbeiten, Dialogbilder, Outdoor-Events.
 
Wir verstehen es Gruppendynamiken zu „lesen“ und diese für Entwicklungsschritte zur Verfügung zu stellen. Wir würdigen die Historie von Teams, schauen gezielt auf gewachsene Ressourcen und Stärken eines Teams, „kneifen“ aber auch nicht, wenn es darum geht, bei erkennbaren Schwachstellen Rückmeldungen im Klartext-Modus zu geben und dabei die Wertschätzung nicht zu unterlassen.

 

Ausgewählte Projektbeispiele

Neustart mit Teamentwicklung

Diversität nutzen – Teamentwicklung auf Führungsebene

Wechsel im Führungskreis